Ursprünglich hatte ich ein anderes Thema für diesen Blogartikel geplant. Aber was nützt es, wenn ich einen Blogartikel über das Verarbeitungsverzeichnis schreibe, wenn dir als Klein- und Einzelunternehmerin der generelle Plan für dein Business fehlt?We kam es nun das ich mich für diesen Blogartikel mit seinem so klingenden Namen “Datenschutz heißt in Wirklichkeit,” entschieden habe?

Durch viele Gespräche mit Einzelunternehmerinnen, wie auch meinen Neugründer Kundinnen, hat sich klar herauskristallisiert, dass diese oft gar nicht wissen, worauf sie im Datenschutz achten sollen. Da sie ja von unterschiedlichen Vorraussetzungen los starten. Manche hatten schon vor Ihrer Neugründung Kundenkontakt und andere noch gar nicht. Manche wissen genau wie ihre Selbstständigkeit aufgebaut wird und anderen fehlt es öfters noch an der Struktur im eigenen Business. Speziell für Neugründerinnen können die Punkte welche personenbezogenen Daten erhebe ich, wo Speicher ich diese und wie lange benötige ich sie, ein klizekleinweg knifflig sein.

Welche Informationen müssen denn vorhanden sein, damit du dich ernsthaft deinem Datenschutz widmen kannst?

Am Anfang hast du eine Webseite und eine E-Mail-Adresse (welche verschlüsselt sein muss). Aus datenschutzrechtlicher Sicht sind die beiden wichtigsten Punkte auf der Webseite die Datenschutzerklärung und der Cookie Banner. Zum Thema DSGVO-konformer Cookie Banner empfehle ich dir folgenden Artikel: https://www.artworx.at/cookie-richtlinie-oesterreich/    Dieser enthält alle Detailinformationen und erspart mit das alles noch einmal genau auf zudröseln. Danke an die Autoren dafür!

Das heißt, das Wichtigste, was du am Anfang brauchst, ist eine Datenschutzerklärung auf deiner Webseite. Mit viel Geduld und Zeit kannst du dir die Datenschutzerklärung für deine Webseite selbst in einem Generator zusammenbasteln. Dazu musst du genau wissen, was auf deiner Webseite passiert. Konkret bedeutet das z.B.: Welche personenbezogenen Daten gibt ein User auf deiner Webseite ein? Gibt er überhaupt welche ein? Welchen Provider nutzt du, und wo stehen dessen Server? Welche Plugins nutzt du, und was checken (oderhoch schöner was leiten diese für Daten weiter) die im Hintergrund? Und noch ein paar kleinigkeiten mehr.

Du fühlst dich mit diesen Fragen überfordert?

Kein Problem! Genau dafür biete ich meine gratis Erstgespräche im Umfang von 30 Minuten an. In diesen kannst du dir die nötigen Infos gerne von mir holen.Wenn du noch keine Kundenkorrespondenz geführt hast, wie weißt du dann, welche personenbezogenen Daten du überhaupt hast oder brauchst? 

Dieses Wissen benötigst du nämlich, um dir dein Verarbeitungsverzeichnis sowie deine technischen und organisatorischen Maßnahmen zu erarbeiten. 

Daher nun mein Tipp an dich: 

Schreibe dir eine To-do-Liste darüber, was du machst, wenn ein Kunde kommt. Spiele das Szenario mehrmals im Kopf durch.

  • Stell dir einen Kunden mit einer Mappe in der Hand vor. In der Mappe sind seine Daten, mit denen er zu dir kommt. 
  • Welche Daten brauchst du nun von dem Kunden für dein Business, damit du arbeiten kannst? Fertige dir eine Checkliste an.
  • Dann geht dein Kunde bei der Eingangstür herein. Welche Eingangstüren hast du?  (E-Mail, persönlich, Telefon)
  • Nun ist er bei dir. Was machst du dann?
  • Überlege dir den Weg bis zum Schluss, bis der Kunde mit der Mappe (mit seinen Daten) und einer Rechnung bei der Eingangstür wieder hinausgeht. 

 Spiele das Ganze öfters komplett im Kopf durch. Welchen Wege nehmen die personenbezogen Daten bei dir im Unternehmen. Wo und wie werden sie überall verwendet also verarbeitet?

Für deine Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (auch wenn es Verordnung heißt, ist es ein Gesetz) musst du dein Business von vorne bis hinten durchspielen und wirklich gut kennen. Überlegungen im Vorfeld sind essenziell.

Meinen Tipp kannst du natürlich auch dann anwenden, wenn du schon länger als selbstständige Klein- und Einzelunternehmerin arbeitest. Du hast in diesem Fall den klaren Vorteil, dass du dein Business und deine Kunden schon gut kennst. 

Der Gedanke „Ich will das gar nicht alles wissen“ macht sich in dir breit? 

Der Fakt ist: Du musst es wissen, den du bist dafür Verantwortlich und bist haftbar!

Die gute Nachricht: Du bist nicht allein!!!

Hierfür kann ich dir meine Unterstützung und meinen Workshop „DSGVO-So what“ anbieten.
In einem kleinen, feinen Kreis mit anderen Frauen & Einzelunternehmerinnen (maximal acht Teilnehmerinnen) erkläre ich viele Zusammenhänge und Hintergründe, decke Unwahrheiten auf und beantworte deine Fragen. Hier kannst du dich anmelden: Link zum Workshop

Wenn du das alles durchgespielt hast, können wir nun effizient über die Maßnahmen, zum Schutz der Daten deiner Kunden, in deinem Unternehmen sprechen. Gemeinsam dein Verarbeitungsverzeichnis erarbeiten sowie uns über den Stand der Technik unterhalten für die Erstellung der technisch organisatorischen Maßnahmen. Natürlich sprechen wir auch darüber, was passiert, wenn Dir Daten verloren gehen.

Hierfür kann ich dir mein umfangreiches Wissen und meine Unterstützung anbieten.

Wähle gerne zwischen meinen beiden Beratungspaketen „Basic“ und „Advanced“.
Wenn du dir nicht sicher bist, welches der beiden Beratungspakete das geeignete für dich ist, dann buche doch einfach ein kostenloses Erstgespräch. Lass uns gemeinsam feststellen, wo du stehst, und was du genau brauchst.

Oder

Melde dich für meinen online Workshop “Dsgvo so-What?” an und informiere dich zum Thema Datenschutz in
einem kleinem, feinen Kreis mit anderen Frauen & Einzelunternehmerinnen.

Konntest du etwas Nützliches für dich aus meinem Blogartikel mitnehmen?
Dann würde es mich freuen, wenn du ihn teilst oder mir eine E-Mail mit deinem Kommentar sendest!

Deine Monika